Anfänge

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Mein Bild 🙂

Daddy und ich haben uns wegen unserer gemeinsamen Vorliebe fürs spanking kennengelernt. Er hatte schon Erfahrungen mit anderen Frauen gemacht, für mich war es das erste mal. Wir haben viel über Erwartungen und Ängste geredet, bevor wir angefangen haben. Ich fand seine Vorsicht übertrieben. Heute, wo ich Viel mehr weiß, bin ich ihm dankbar dafür. Wir haben ganz locker mit ein paar klapsen angefangen. Mit der Zeit wurde ich süchtig und wollte immer einen roten, schmerzenden po haben. Zusammen probierten wir aus, wieviel ich aushalten kann. Wir probierten verschiedene Instrumente aus. Ich liebe immer noch seine Hand am allermeisten, aber ich habe auch andere Instrumente lieben gelernt. Zum Teil welche, die ich am Anfang ganz schrecklich fand. So ändert sich das. Zusammen haben wir experimentiert. Mit rollenspielen, mit bondage, mit age play, mit bdsm. Wir werden uns sicher noch weiter entwickeln und neue Sachen ausprobieren, aber ich kann sagen, es war ein toller weg bisher.

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114 Gedanken zu “Anfänge

  1. Superschönes Foto – sieht nach Rohrstock aus!
    Mit dem Ausprobieren, wieviel ich überhaupt aushalte und vertrage, habe ich immer ein wenig vermisst. Ich bin ein Nimmersatt, es war bis auf wenige Ausnahmen meistens zu wenig…
    Welche fandst du zuerst schrecklich?

      1. Stimmt.
        So hab ich das früher auch gemacht. 🙂 Mittlerweile kann ich froh sein, wenn ich überhaupt mal ein ausgiebiges Spanking bekomme…
        Den Gürtel mag ich auch irgendwie, aber den kann er nicht so gut händeln und darum bin ich da zwiegespalten. Entweder er trifft falsch oder zu lasch. 🙂

      2. Weil provozieren für mich bedeutet, dass er es nicht macht, weil er es will, sondern weil ich es will! Und er dann wie eine Marionette macht, was ich will. Also ist das Topping from the bottom und nicht richtig für mich/uns.

      3. Kannst du laut sagen… naja, zu leiden kommt noch hoffen… oder resignieren. Das hat in den letzten Jahren immer schön abwechselnd die Oberhand gewonnen.
        Wobei ich ja sagen muss, dass wir am Anfang recht viel gemacht haben. Aber als ich gemerkt habe, dass es ihm zu viel ist, hab ich das auf eigene Faust runtergebrochen – war ein Jahr der ständigen Zusammenbrüche, wie ein Entzug…

      4. Ja, er weiss das. Ich hatte in der Zeit, als ich das gemacht habe, immer die Hoffnung gehabt, dass er mich aufhält und sagt – Stop, ich will das alles wiederhaben! Hat er aber nicht. Obwohl er später immer gesagt hat, dass ich es nicht hätte runterbrechen sollen… er hätte das nicht gewollt.
        Wir haben aber wirklich viel gemacht. Er hatte mich ein Jahr lang jeden Abend bettfertig gemacht mit Wickeln, Strampler anziehen, teilweise sogar Schnuller. Dazu dann immer ein Fläschchen Wasser und Vorlesen. Fast jeden Tag ein Spanking und ich wollte so weit, dass ich jeden Abend ein Spanking vorm Schlafengehen bekommen hätte. Ihm wurde das aber zwischendurch dann doch etwas viel. Nicht schlimm für ihn, aber doch an manchen Tagen lästig. Und das wollte ich dann nicht mehr so…

      5. Ja, verstehen kann ich das. Aber ich kann mich am besten entspannen, wenn ich weiss, was kommt. Ich hasse auch Überraschungen – jedenfalls welche, die man nicht absehen kann. Ich würde auch nieee gucken, was ich zum Geburtstag bekomme und wenn man mir eine Überraschungsparty machen würde, wär ich weg… 😀

      6. Naja, ein bisschen Raum für Spontanität hat er natürlich schon!! Alles im Rahmen dessen, was ich gern haben möchte oder wovon er weiss, dass es mir gefällt oder dass ich es akzeptiere, weil es ihm gefällt, ist natürlich spontan immer in Ordnung.
        Wobei ich früher da echt noch schlimmer drauf war… vor seiner Zeit…

      7. Ich bemühe mich immer, mich weiterzuentwickeln.
        So wie mich die gemeinste Arbeit selbst und ständig sehr weit vorangebracht hat in meiner Entwicklung. War hart am Anfang, aber hat mir echt viel gebracht. Auch wenn es jetzt gerade ein wenig viel wird so…

      8. Ich habe meine Erwartungshaltung schon heruntergeschraubt (Leiden) und manchmal schraube ich nochmehr und dann stürze ich ab. Ein gewisses Grundmass an Aufmerksamkeit brauch ich einfach.
        Und er ist so beschäftigt mit der Arbeit und weil wir Schlafmangel haben, dass es ihm manchmal einfach gar nicht gelingt, aufmerksamer zu sein… leider… Er ist ja noch dazu sehr zerstreut und vergesslich…

      9. Arbeitssituation muss allein schon wegen uns als Familie geändert werden, aber das passiert nicht von heute auf morgen.
        Und Dinge akzeptieren muss ich ja auch schon genug – denn mein Mutterherz ist mit der Situation nicht einverstanden. 😉

      10. Ist es auch nicht. Wir sind beide beruflich sehr ein- und angespannt, aber wir müssen da durch. Einen anderen Weg gibt es da zur Zeit nicht…

      11. Ja, versuch ich schon. Ich neige allerdings seit ein paar Jahren zu depressiven Anflügen … war schon ziemlich weit unten, aber immer irgendwann wieder hochgekommen. 🙂

      12. Schlimmer geht immer. 😉
        Aber ich habe für mich einen Weg gefunden, wie ich mich wieder einigermassen rausziehen kann.. solange das noch geht…

  2. So sollte es wohl sein, dass man zusammen herausfindet, was, wie, wie viel und so weiter richtig füreinander ist. Ich schließe mich an, du hast da viel Glück gehabt!

    @Kitty: Ich kann deinen Einwand verstehen, dass du nicht von unten heraus toppen willst. Aber Leid ist m.E. nie eine Alternative! Ihr arbeitet doch an euch, besteht da nicht auch in dieser Beziehung die Aussicht auf Veränderung?

      1. Für mich klingt es unrund, wenn der der Bottom das Sagen hat. Schliesslich ist er ja der, der sich führen lassen will/soll und der andere trifft die Entscheidungen. 😉 Darum ist er oben.
        In Spielbeziehungen ist das in Ordnung, bei gelebtem 24/7 bzw. TPE ist das für mich persönlich so nicht vereinbar.
        Aber natürlich muss das – wie du schon schriebst – jeder für sich entscheiden. 🙂

      2. So gesehen hast du ja schon recht. Aber das ist nicht für mich „das Sagen haben“. Für mich ist wichtig, dass immer das Einverständnis beider Beteiligten da ist. Sobald einer von beiden das entzieht, geht es nicht mehr und ist nicht mehr ok.

      3. Stimmt, aber ich habe ein kleines Problem damit, wenn es ungleich wird. Ungleich ist für mich, wenn der Partner zu viel nur mir zuliebe macht, weil er weiss, dass ich das mag. Für mich ist es vieeel schöner und auch besser anzunehmen, wenn es der andere von sich aus macht und noch besser – wenn er liebt, was er (mit mir) tut!
        Ich bin da bisschen kompliziert.

      4. Ist wohl Ansichtssache. Für ihn war das kein Problem gewesen. Für mich aber halt schon. Die Waage war überhaupt so aus dem Gleichgewicht und das mag ich nicht – in der Beziehung halt…
        Für ihn war es ok, solange er das, was er tat, aus Liebe zu mir meinetwegen tat. Auch da verdreht sich das für mich ein bisschen, wenn er der Dom/Top/Herr sein will oder ist…

      5. Hm, bei mir passiert das automatisch. Ich lese quasi die Gedanken meiner Kinder genauso wie seine. Ich weiss im Prinzip, was alle wollen – aber ich mach es nicht automatisch immer.^^

      6. Stimmt. Das sind dann aber doch Egoisten. Und so ist er nicht. Jedenfalls nur im normalen Rahmen egoistisch und das sollte Jeder mal sein dürfen und sich selbst und anderen zugestehen können.

      7. Stimmt. Wobei ich immer denke, dass in der emanzipierten Zeit von heute immer belächelt wird, wenn die Frau macht, was der Mann sagt. Ein schwerer Stand für 24/7 bzw. TPE… Früher war das normal.

      8. Wenns drauf ankommt schon. Das ist ja der Sinn von 24/7 bzw. TPE… Natürlich nur so, dass andere damit nicht belästigt werden, aber ich bekomme auch schon mal in der Öffentlichkeit einen hörbaren Klaps auf den Hintern oder eine Ohrfeige (wobei er da meist erstmal schaut, dass kein anderer guckt).

    1. lieber Mic,
      Leid ist halt die Konsequenz daraus, dass ich geduldig warte. Wir haben ja jetzt erst vor 2 Monaten wieder angefangen, mehr zu machen und das noch mehr zu füllen. Er selbst sagt ja, dass er jetzt mehr spürt, sich mir näher fühlt als je zuvor. Also Hoffnung ist schon da, aber es dauert alles so lange…
      Und was genau für eine Art der Veränderung meinst du jetzt? In Bezug aufs Toppen? Ich glaub, ich steh grad etwas auf dem Schlauch. 🙂

      1. Mit Veränderung meinte ich genau das, was du selbst schreibst: dass ihr zwei gerade (wieder) anfangt, euch zu entwickeln.

      2. Ah ok. Ja, das machen wir. Wobei – ich glaub, das hatte ich mal bezüglich auf Autoren gelesen – dass man sich immer wieder mit etwas beschäftigen muss und machen muss, das wär wie ein Muskel, den man trainiert.
        Ich trainiere meinen BDSM-Sehnsuchts-Muskel täglich, er leider nicht. Und so rutscht er natürlich immer wieder ein Stück die Mauer runter, während ich schon oben sitze und ihn anfeuer. 😀

      3. Das stimmt, das mit den Autoren. Da kenne ich mich ein wenig aus ;-).

        Aber auch mit dem Sehnsuchtsmuskel kenne ich mich ein wenig aus. Und wenn man die Muskelanalogie ein wenig weiterspinnt, dann landet man schnell beim Fitnesstraining. Auch da sollte man die selben Muskeln nicht jeden Tag mit der selben Intensität trainieren. Sonst kann es sogar passieren, dass die Muskeln Schaden nehmen.

        Dass du ihn anfeuerst, finde ich allerdings nicht weiter schlimm. Nur leiden, das eben bitte nicht.

      4. Guter Ansatzpunkt, Herr Autor. 🙂 Mit dem Fitnesstraining und den überarbeiteten Muskeln muss ich tatsächlich mal gedanklich vertiefen. Ich liebe Analogien.
        Anfeuern wechselt sich immer ab mit Leid. Leid entsteht, wenn ich resigniere und/oder ihm die Chance geben will, selber was zu zeigen. Aber dann leide ich, wenn nichts kommt, oder nicht so (viel), wie erhofft. Vielleicht bin ich einfach doch noch viel zu ungeduldig und fordernd. Ich habe wirkliche Demut noch nicht gelernt, oder?
        Hmm…

      5. Die Frage, was „wirkliche Demut“ ist, kann ich so nicht beantworten. Deswegen weiß ich auch nicht, ob du da noch Lernbedarf hast. Ich würde nur sagen, wenn du ihm spiegelst, dass du oft unzufrieden bist, dann könnte das auch ein Gefühl bei ihm auslösen, dass er sich Mühe gibt, aber nicht „gut genug“ ist. Und resigniert.

        Vielleicht steht ihr dann da und die eine meint, „wirkliche Demut“ nicht gelernt zu haben, während der andere meint, „wirkliche Dominanz“ nicht gelernt zu haben.

      6. Wirklich gut möglich. Darum versuch ich ja auch, meine Resignation und Frust nicht zu oft zu zeigen und unter Kontrolle zu halten, aber ich bin ein Gefühlsmensch – zwar zielorientiert und analytisch – aber schwierig manchmal, alles unter Kontrolle zu halten. Wobei Kontrolle für mich sehr wichtig ist – ich muss immer alles unter Kontrolle haben, darum ist es umso wichtiger, dass Jemand die mir abnehmen kann. 🙂
        Ich weiss nur nicht, wie ich das Problem lösen soll… *seufz*

      7. Da gibt es leider keine Patentlösung, die ich dir anbieten kann.

        (Wie immer bei solchen Situationen würde ich gerne auch in den Kopf des Partners reinsehen können. Vielleicht würde sich dann einiges von selbst erledigen.)

      8. Schade. 😦
        Darum ist Kommunikation ja so wichtig!
        Reden – dabei – ist ja auch noch nicht so wirklich sein Ding. Woran könnte das wohl liegen? Hmm…

      9. Weiss nicht. Muss ich mal fragen.
        Das letzte Mal, als ich nachfragte, meinte er, das würde ihm nicht liegen.
        Aber stummes „Arbeiten an mir“ find ich so unerotisch…

      10. Doch, ich will dich ja nicht zuspammen. ich muss mal gucken, ob ich das irgendwie in meinen Blog ziehen/verlinken kann oder so… Kein Plan…

      11. So, ich hab das jetzt versucht herauszufinden, aber nichts gefunden. Wie versprochen hab ich aber nen Beitrag bei mir eröffnet, wo ich die Unterhaltung reinkopiert habe, damit es dort weitergehen kann und zu deinem Beitrag verlinkt.
        Ich hoffe, dass das ok ist so. 🙂
        Findest du hier:
        https://kittysplaysuite.wordpress.com/2016/03/07/kommentare-rueberholen-aus-einem-anderen-blog-wie-versprochen/
        liebe Grüsse kitty
        PS: Wenn das irgendwie nicht in Ordnung ist, dann bitte Bescheid sagen, dann muss ich das noch mal ändern. 😉

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