Gedanken

Gestern habe ich zu viel gedacht und habe über ein paar Dinge mit meinem Freund gesprochen. Zu den meisten Sachen wusste er nichts zu sagen, aber er hatte eine Meinung dazu, dass ich zu viel darüber nachdenke, wer was wann auf der Arbeit sagt oder macht. Er meinte, es wäre die Arbeit und es wären nicht meine Freunde. Und damit hat er recht. Ich denke, es ist besser für mich, wenn ich es so sehe, dass ich da bin um Geld zu verdienen. Ich werde professionell bleiben und mich nicht so verhalten, als ob meine Kollegen meine Freunde sind, sondern nur Kollegen. Ich will immer viel zu sehr gemocht werden, akzeptiert werden, dazugehören. Wir sind allerdings nicht in der schule. Ich muss noch ein bisschen erwachsener werden.

Advertisements

20 Gedanken zu “Gedanken

  1. Ein „halbes“ Gefällt mir von meiner Seite. Man muss schließlich auch in Betracht ziehen, dass man mit den Menschen auf der Arbeit sehr viel Zeit verbringt und wenn da Dinge berührt sind wie Akzeptanz und Zugehörigkeit, dann kann es schnell nach hinten losgehen, wenn man da außen vor ist. Das heißt jetzt nicht, dass man sich dauernd anbiedern soll oder nur noch darauf bedacht ist, allen zu gefallen, aber ein wenig ist es schon so.

    So jedenfalls meine Erfahrungen und ich fürchte, ich bin rein altersmäßig schon seeeeehr erwachsen ;-).

    1. Ne, ich stimme dir da zu. Ich tendiere jedoch dazu, mit Leuten, die ich kaum kenne, zu intim zu werden, ihnen zu viel zu erzählen etc. Zudem habe ich mir echt viele Gedanken darüber gemacht, wer mit wem Mittagspause macht. Das ist jawohl ein bisschen übertrieben 😀

      1. Okay, wenn es wirklich intim wird, dann sollte man schon genauer differenzieren. Da hast du selbstverständlich recht!

  2. Kenn ich. Ich zerdenke auch alles. Und ich muss auch noch mehr erwachsen werden – auch wenn ich keine Lust drauf hab. 😉
    Aber ist stimme mic zu, man muss ja schon gut klar kommen mit den Leuten und wie intim es Jemand findet, was du erzählst, ist ja auch Ansichtssache. Vielleicht findet es schon einer intim, wenn man erzählt, wie spät man ins Bett gegangen ist?

      1. Ich glaub, ich wär auch beleidigt. Aber vielleicht gab es da einen guten Grund? Ich fühl mich auch schnell ungeliebt… bzw. unbeliebt…

      2. Kommt drauf an, wie das Gesamtklima ist. Wenn es eher familiär-freundschaftlich ist, dann passt das schon eher. Bei einem grossen Arbeitgeber mit Grossraumbüros, wo kaum einer den anderen kennt sieht das meiner Meinung nach anders aus…

      3. Du musst eh aufpassen, dass du nie was sagst, was du nicht öffentlich haben willst. Die Gefahr, dass es Rund geht, besteht immer. Das ist wie mit den Kindern – da können wir auch nur erzählen, wo wir uns sicher sind, dass es auch weitererzählt werden kann. Man kann sich nicht immer drauf verlassen, dass und was dann unter uns bleibt…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s